28.02.2010
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Ein Leben ohne Sport und ohne das Naturbahnrodeln kann sich der 29-jährige Irdninger Gernot Schwab nicht vorstellen. Schon im Alter von sechs Jahren hat er mit dem Rodeln begonnen. Sein erstes Rennen fuhr er mit sieben. Bereits in seiner Jugendzeit gingen über 80 Siege an den begeisterten Sportler. Jugendweltmeister und Junioren-Vizeeuropameister waren seine größten Erfolge als Jungsportler. In der Rennsaison 1999/2000 erzielte der damals 21-jährige Irdninger den achten Platz im Gesamtweltcup. Ein Top-Ergebnis für den erstmaligen Start im Weltcup. Bei der Europameisterschaft 2002 durfte sich Gernot Schwab über die Bronzemedaille freuen. Im darauffolgendem Jahr gewann er sein erstes Europacuprennen.
Im Jahr 2003 passierte ein großer Einschnitt in Gernots Rodlerkarriere: Ein Trainingssturz zwang den Irdninger zu einer langen Pause. Fünf Monate Krankenhausaufenthalt, Rehabilitation und ein langer Weg zurück zu seiner damaligen Bestform standen ihm bevor. „Zu diesem Zeitpunkt habe ich das erste und einzige Mal ans Aufhören gedacht. Die Faszination am Rodelsport und an der Geschwindigkeit ließen mich jedoch weitermachen“, so Gernot Schwab. Zum Glück, denn 2004 konnte er seine Erfolgsserie wieder fortsetzten. Insgesamt gewann er fünf Mal die Staatsmeisterschaften, wurde zwei Mal Zweiter im Gesamtweltcup und sicherte sich bei diversen Europacup- und Weltcuprennen die Goldene. Im Jahr 2006 wurde der Irdninger Europameister. Auch das Jahr 2007 war geprägt von vielen Erfolgen. Bei den Weltmeisterschaften in Grande Prairie (Kanada) holte sich Gernot Schwab sowohl im Team als auch im Einzelbewerb die Goldene. Im gleichen Jahr ist er zum Sportler des Jahres gewählt worden. Gernot Schwab nahm den „Bronzenen Diskuswerfer“, in Empfang.
Während der Sommermonate bekommt man den Namen „Gernot Schwab“ auch in der Mountainbikeszene öfter zu Ohren. Er nahm am Transalp - Challange, dem 8-Etappen-Rennen über 23.000 Höhenmeter und 700 Kilometer, teil. Er und sein Teamkollege Klaus Gösweiner erzielten dabei den 18. Platz. Eine beachtliche Leistung, wenn man bedenkt, dass insgesamt 550 Teams am Start waren. Bei der Alpentour-Trophy erzielte Gernot den dritten Platz in der Gesamtwertung der Sportklasse. Zwei Mal nahm Gernot Schwab mit seinem Teamkollegen Wolfgang Krenn in einer Zweierstaffel am 24-Stunden-Rennen in Tauplitz teil und im Sommer 2007 konnten sie diese Kategorie sogar gewinnen.
Gernot Schwab wurde am 10. Jänner 1979 geboren. Nach der Pflichtschulzeit studierte er Sport und Geografie auf Lehramt und absolvierte ein Sportwissenschaftsstudium. Derzeit arbeitet Gernot Schwab als Erzieher im LFZ-Raumberg Gumpenstein. In seiner Freizeit wird trainiert: 20 Stunden wöchentlich trainiert er seine Ausdauer, Schnellkraft und Koordination. Sowohl im Sommer als auch im Winter stehen ausgedehnte Bergtouren auf seinem Trainingsplan. Zum Ausgleich geht der Irdninger gerne fischen und golfen.
Im Jahr 2003 passierte ein großer Einschnitt in Gernots Rodlerkarriere: Ein Trainingssturz zwang den Irdninger zu einer langen Pause. Fünf Monate Krankenhausaufenthalt, Rehabilitation und ein langer Weg zurück zu seiner damaligen Bestform standen ihm bevor. „Zu diesem Zeitpunkt habe ich das erste und einzige Mal ans Aufhören gedacht. Die Faszination am Rodelsport und an der Geschwindigkeit ließen mich jedoch weitermachen“, so Gernot Schwab. Zum Glück, denn 2004 konnte er seine Erfolgsserie wieder fortsetzten. Insgesamt gewann er fünf Mal die Staatsmeisterschaften, wurde zwei Mal Zweiter im Gesamtweltcup und sicherte sich bei diversen Europacup- und Weltcuprennen die Goldene. Im Jahr 2006 wurde der Irdninger Europameister. Auch das Jahr 2007 war geprägt von vielen Erfolgen. Bei den Weltmeisterschaften in Grande Prairie (Kanada) holte sich Gernot Schwab sowohl im Team als auch im Einzelbewerb die Goldene. Im gleichen Jahr ist er zum Sportler des Jahres gewählt worden. Gernot Schwab nahm den „Bronzenen Diskuswerfer“, in Empfang.
Während der Sommermonate bekommt man den Namen „Gernot Schwab“ auch in der Mountainbikeszene öfter zu Ohren. Er nahm am Transalp - Challange, dem 8-Etappen-Rennen über 23.000 Höhenmeter und 700 Kilometer, teil. Er und sein Teamkollege Klaus Gösweiner erzielten dabei den 18. Platz. Eine beachtliche Leistung, wenn man bedenkt, dass insgesamt 550 Teams am Start waren. Bei der Alpentour-Trophy erzielte Gernot den dritten Platz in der Gesamtwertung der Sportklasse. Zwei Mal nahm Gernot Schwab mit seinem Teamkollegen Wolfgang Krenn in einer Zweierstaffel am 24-Stunden-Rennen in Tauplitz teil und im Sommer 2007 konnten sie diese Kategorie sogar gewinnen.
Gernot Schwab wurde am 10. Jänner 1979 geboren. Nach der Pflichtschulzeit studierte er Sport und Geografie auf Lehramt und absolvierte ein Sportwissenschaftsstudium. Derzeit arbeitet Gernot Schwab als Erzieher im LFZ-Raumberg Gumpenstein. In seiner Freizeit wird trainiert: 20 Stunden wöchentlich trainiert er seine Ausdauer, Schnellkraft und Koordination. Sowohl im Sommer als auch im Winter stehen ausgedehnte Bergtouren auf seinem Trainingsplan. Zum Ausgleich geht der Irdninger gerne fischen und golfen.
Gernot Schwab – Weltmeister im Naturbahnrodeln
| Name: | MMag. Gernot Schwab |
| Sportart: | Naturbahnrodeln |
| Verein: | ATV Irdning / ASVÖ |
| Alter: | 29 Jahre |
| Aktiv seit: | 22 Jahren |
| Größte Erfolge: | Doppelweltmeister 2007 Europameister 2006 Vize – Weltcupsieger 2004 und 2006 Staatsmeister 2004/2006/2007/2008 3 Weltcupsiege |
| Beruf: | Lehrer und Sozialpädagoge am LFZ Raumberg-Gumpenstein |
| Studium: | Sport und Geografie (Lehramt/Sportwissenschaften) |
| Hobbies: | Mountainbike, Schitouren, Berglauf, Karpfenfischen |
